160 Millionen Euro für europäische Agrarprodukte stehen zur Verfügung

Die Europäische Kommission hat die Ausschreibungen für die neue Runde der EU-Agrarproduktepromotion gestartet. Für das Jahr 2026 stehen bis zu 160 Millionen Euro zur Verfügung, um Kampagnen und Maßnahmen zur Bewerbung nachhaltiger und hochwertiger EU-Agrar- und Lebensmittelprodukte zu fördern.

Gefördert werden Programme von Erzeugerorganisationen, Verbänden und weiteren Akteuren der Agrar- und Ernährungswirtschaft, sowohl im EU-Binnenmarkt als auch in wichtigen Drittstaaten mit hohem Wachstumspotenzial. Dazu zählen unter anderem das Vereinigte Königreich, Japan, Südkorea, China, Singapur sowie Nordamerika.

Die Ausschreibungen sind Teil des Arbeitsprogramms 2026 der EU-Absatzförderung, für das insgesamt 205 Millionen Euro vorgesehen sind. Das ist die bislang höchste Summe, die jemals für die Förderung europäischer Agrarprodukte bereitgestellt wurde. Ziel ist es, das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit europäischer Produkte zu stärken und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Landwirtschaft zu unterstützen.

Alle Maßnahmen werden unter dem gemeinsamen EU-Label „Enjoy, it’s from Europe“ umgesetzt. Ergänzend dazu plant die Kommission eigene Initiativen, darunter Informationskampagnen in Drittstaaten, die Beteiligung an internationalen Fachmessen sowie Marktleitfäden für Exporteure.

Die Ausschreibungen sind drei Monate geöffnet. Alle weiteren Informationen sind hier verfügbar: Link

Ähnliche Beiträge

Pressemitteilung
Wir brauchen bezahlbaren Dünger und eine gesicherte Versorgung. Der fehlende Dünger von morgen wird sonst zum Hunger von übermorgen!

Wir brauchen bezahlbaren Dünger und eine gesicherte Versorgung. Der fehlende Dünger von morgen wird sonst zum Hunger von übermorgen!

Straßburg, den 19. Mai 2026 „Agrarkommissar Christophe Hansen hat heute den Düngemittelaktionsplan vorgestellt. Darin finden sich zahlreiche Maßnahmen, von kurzfristigen bis langfristigen. Vieles liest sich gut. Positiv ist, dass die Kommission stärker auf...

mehr erfahren

Newsletter

Verpassen Sie keine Neuigkeiten. Melden Sie sich jetzt an.