EU-Kommission stellt Änderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vor, zur Abfederung negativer Ausswirkungen des Irankonflikts (Düngemittel)

Brüssel, den 12. Juni 2026:

Zu den heute von der EU-Kommission vorgelegten Gesetzesvorschlägen zur Anpassung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Verbindung mit dem Düngemittel-Aktionsplan erklärt Stefan Köhler (CSU), agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe:

„EU-Agrarkommissar Christophe Hansen beweist erneut, dass er die Ernsthaftigkeit der Versorgungslage verstanden hat und liefert wirkungsvolle Maßnahmen. Der Vorschlag zusätzliche Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu mobilisieren, um die von der Düngemittelkrise betroffenen Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen, ist ein positiver und notwendiger Schritt. Die vorgeschlagene Aufstockung der GAP-Krisenreserve, die Verbesserung des Zugangs zu Liquidität und die Gewährung größerer Flexibilität bei Vorauszahlungen schaffen wieder mehr Spielraum.

Die Auswirkungen der Sperrung der Straße von Hormus setzen unsere europäischen Landwirte unter Druck und bedrohen die Ernte für das Jahr 2027. Jetzt gilt es, die Hilfen so schnell wie möglich zu unseren Bäuerinnen und Bauern zu bekommen. Als CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament befürworten wir daher ein Dringlichkeitsverfahren in Europäischen Parlament und werden dieses unterstützen.“

Hintergrund:

Die EU-Kommission hat am Dienstag, den 19. Mai den sogenannten Düngemittel-Aktionsplan vorgestellt. Mit dem Düngemittel-Aktionsplan reagiert die Kommission auf stark gestiegene Düngemittelpreise, hohe Gasabhängigkeit und neue geopolitische Lieferunsicherheiten.

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