Neuigkeiten und Einblicke

Stefan Köhlers
Arbeit für Unterfranken

Aktuelles aus Brüssel und Unterfranken: Bleiben Sie informiert!

Bleiben Sie stets auf dem Laufenden über die neuesten Entwicklungen in der Agrarpolitik und die politische Arbeit von Stefan Köhler MdEP. In unserem Newskanal erfahren Sie alles Wichtige zu den aktuellen Herausforderungen und Fortschritten, die die Landwirtschaft in Europa betreffen. Von Entscheidungen im Europäischen Parlament hin zu regionalen Projekten in Unterfranken – hier finden Sie spannende Beiträge und Hintergrundinformationen, die Sie nicht verpassen sollten. Klicken Sie sich durch und bleiben Sie informiert!

Stefan Köhler
Pressemitteilung
CSU-Europaabgeordneter Stefan Köhler und CDU-Europaabgeordneter Norbert Lins zu Ankündigung der gezielten Anpassung von Vorschriften zur Lebens- und Futtermittelsicherheit (engl. „Food-and-Feed-Omnibus“)

CSU-Europaabgeordneter Stefan Köhler und CDU-Europaabgeordneter Norbert Lins zu Ankündigung der gezielten Anpassung von Vorschriften zur Lebens- und Futtermittelsicherheit (engl. „Food-and-Feed-Omnibus“)

Straßburg, den 16. Dezember: „Zu viele Ressourcen fließen bislang in immer neue Prüfungen bewährter...

mehr erfahren

Zu Besuch bei Gerresheimer in Lohr am Main 🏭 Ein Blick hinter die Kulissen moderner Glasproduktion und darauf, warum Verpackungen weit mehr sind als „nur Hülle“. Glasverpackungen sind zentral für Produktschutz, Hygiene und Qualität, gerade bei Lebensmitteln, Pharma und sensiblen Gütern. Gleichzeitig sind sie recycelbar und damit ein wichtiger Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Fun Fact: Am Standort Lohr werden mit rund 500 Mitarbeitenden unter anderem die berühmten Maggi-Flaschen produziert. Spannend war auch der Blick auf die industriepolitische Dimension: Die Branche ist extrem investitionsintensiv und arbeitet in sehr langen Zyklen. Wenn Förderprogramme für CO₂-ärmere Produktion erst nach bereits getätigten Investitionen greifen, kann das für Unternehmen schnell zum Nachteil werden. Auch bei der Energie zeigt sich das Spannungsfeld: Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist richtig und notwendig, gleichzeitig ist ihre Volatilität eine Herausforderung für eine Industrie, die rund um die Uhr stabil laufen muss. Ein interessanter Hebel liegt im Recycling: Bereits ein Anteil von 10 Prozent Scherben kann den Energieverbrauch um bis zu 3 Prozent senken. Im Austausch wurde aber auch klar: Hohe Energie- und CO₂-Kosten sowie immer komplexere EU-Vorgaben, etwa zur Verpackungsminimierung, setzen die Industrie zunehmend unter Druck. Wenn wir es überziehen, gefährden wir am Ende genau die Produktion, die wir in Europa halten wollen. Wir brauchen Nachhaltigkeit mit Augenmaß und Wettbewerbsfähigkeit im Blick 🇪🇺💡

3
Stefan Köhler️ 11 Stunden ago

Gemeinsames Bio-Landwirtschaftsevent mit Copa-Cogeca im Europäischen Parlament in der vergangenen Woche 🇪🇺 In meinem Vortrag habe ich das das Thema Weidepflicht im Ökolandbau und ihr Beitrag zu Tierwohl und Biodiversität angesprochen, und die Herausforderungen vor denen einige unsere Landwirte in Bayern hier stehen. Das ist ein Thema, das aus meiner Sicht bei einem solchen Event unbedingt auf den Tisch gehört 🐄🌱 Wir müssen dahin kommen, dass europäische Vorgaben auch in der landwirtschaftlichen Praxis umsetzbar sind!

2

Wieder viel los diese Woche, wünsche euch auch einen guten Start!

1
520 Posts
2.7K Follower

Koehler Stefan

🔹🇪🇺CSU-Europaabgeordneter für Unterfranken
🚜♻️ Agrar- und Umweltpolitik
🐄Landwirt mit Herzblut
#fuerslandunddieleut
@cducsueuropa

Zu Besuch bei Gerresheimer in Lohr am Main 🏭
Ein Blick hinter die Kulissen moderner Glasproduktion und darauf, warum Verpackungen weit mehr sind als „nur Hülle“.

Glasverpackungen sind zentral für Produktschutz, Hygiene und Qualität, gerade bei Lebensmitteln, Pharma und sensiblen Gütern. Gleichzeitig sind sie recycelbar und damit ein wichtiger Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Fun Fact: Am Standort Lohr werden mit rund 500 Mitarbeitenden unter anderem die berühmten Maggi-Flaschen produziert.

Spannend war auch der Blick auf die industriepolitische Dimension: Die Branche ist extrem investitionsintensiv und arbeitet in sehr langen Zyklen. Wenn Förderprogramme für CO₂-ärmere Produktion erst nach bereits getätigten Investitionen greifen, kann das für Unternehmen schnell zum Nachteil werden.

Auch bei der Energie zeigt sich das Spannungsfeld: Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist richtig und notwendig, gleichzeitig ist ihre Volatilität eine Herausforderung für eine Industrie, die rund um die Uhr stabil laufen muss.

Ein interessanter Hebel liegt im Recycling: Bereits ein Anteil von 10 Prozent Scherben kann den Energieverbrauch um bis zu 3 Prozent senken.

Im Austausch wurde aber auch klar: Hohe Energie- und CO₂-Kosten sowie immer komplexere EU-Vorgaben, etwa zur Verpackungsminimierung, setzen die Industrie zunehmend unter Druck. Wenn wir es überziehen, gefährden wir am Ende genau die Produktion, die wir in Europa halten wollen.

Wir brauchen Nachhaltigkeit mit Augenmaß und Wettbewerbsfähigkeit im Blick 🇪🇺💡
Gemeinsames Bio-Landwirtschaftsevent mit Copa-Cogeca im Europäischen Parlament in der vergangenen Woche 🇪🇺
In meinem Vortrag habe ich das das Thema Weidepflicht im Ökolandbau und ihr Beitrag zu Tierwohl und Biodiversität angesprochen, und die Herausforderungen vor denen einige unsere Landwirte in Bayern hier stehen. Das ist ein Thema, das aus meiner Sicht bei einem solchen Event unbedingt auf den Tisch gehört 🐄🌱
Wir müssen dahin kommen, dass europäische Vorgaben auch in der landwirtschaftlichen Praxis umsetzbar sind!
Bei der Fragestunde im Agrarausschuss habe ich Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi zu neuen Anwendungsvorschriften für Antikoagulanzien (Rodentizide) und steigenden Dokumentationspflichten für Landwirte befragt.

Landwirte wissen, wie sie diese Mittel einsetzen müssen. Wer bereits über anerkannte Qualifikationen in der Landwirtschaft und Sachkunde im Pflanzenschutz verfügt, sollte keine zusätzlichen Zertifizierungen benötigen.
Das Thema Biozide haben wir bereits in einem Schreiben an die EU-Kommission adressiert. Die Antwort von Várhelyi: Man prüft den Vorgang.

Jetzt brauchen wir schnell eine praktikable Lösung für die Betriebe 🚜🇪🇺

Newsletter

Verpassen Sie keine Neuigkeiten. Melden Sie sich jetzt an.