EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag zur gezielten Anpassung der „Öko-Verordnung“

Straßburg, den 17. Dezember:

„Ich begrüße die Geste der EU-Kommission, die Öko-Verordnung für gezielte Änderungen zu öffnen. Die geplanten Anpassungen wie Klarstellungen im Zusammenhang mit dem „Herbaria-Urteil“ helfen dem Handel, aber für unsere Ökobäuerinnen und Ökobauern braucht es endlich eine nachhaltige und praxistaugliche Lösung rund um die Weidepflicht.

Denn darüber hinaus gibt es einiges an Nachbesserungsbedarf, die Situation in Deutschland ist ernst. Große Probleme machen nach wie vor die starren Regelungen rund um den Zugang zu Weideland für Pflanzenfresser und dem Zugang zu Freigelände für Junggeflügel, die für Frust und Unsicherheit bei unseren Öko-Landwirtinnen und Öko-Landwirten sorgen. Positiv ist, dass die Kommission die Sorgen aus Deutschland aufgreift und Anpassungsbedarf bei der Auslegung erkennt.​ Bedauernswert ist jedoch, dass dies nur in Form einer Art Absichtserklärung, einer sogenannten „Roadmap“, stattgefunden hat und nicht Teil der gezielten Anpassung sein wird.

Entscheidend ist jetzt, schnelle praktikable Lösungen für die Weidehaltung umzusetzen, die unseren Betrieben mehr Flexibilität geben, ohne das Ziel eines starken ökologischen Landbaus aus den Augen zu verlieren. Es darf nicht passieren, dass betroffene Öko-Bäuerinnen und Öko-Bauern, aufgrund von Rechtsunsicherheit und mangelnden Möglichkeiten, zurück zur konventionellen Landwirtschaft wechseln.“

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