Straßburg, den 28. April 2026
„Heute haben wir Europarlamentarier unsere Pflöcke für die kommenden Verhandlungen zum EU-Haushalt ab 2028 eingeschlagen. Der Kommissionsvorschlag setzt auf Flexibilität und will Schwerpunkten wie Verteidigung und Wettbewerbsfähigkeit Rechnung tragen. Das darf aber nicht auf Kosten der Gemeinsamen Agrarpolitik und auf dem Rücken unserer europäischen Landwirte geschehen. Die verschiedenen Prioritäten dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Seien wir ehrlich: Mit weniger mehr zu erreichen, das funktioniert nicht. Deshalb fordern wir eine gezielte Aufstockung des mehrjährigen Finanzrahmens um 10 Prozent gegenüber dem Vorschlag der EU-Kommission. Als Partei der Landwirte fordern wir von der EVP-Fraktion außerdem starke, zweckgebundene Mittel für die Landwirtschaft und unsere Regionen. Für die Gemeinsame Agrarpolitik bedeutet das eine Aufstockung auf rund 433 Milliarden Euro. Wir wollen außerdem die klare und bewährte Zwei-Säulen-Struktur der Gemeinsamen Agrarpolitik fortführen. Wir stehen für ein klares Bekenntnis zu unserer Landwirtschaft, zu Planungssicherheit. Jetzt ist nicht die Zeit für Experimente.“